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Deutscher Kardiologen-Kongress in Mannheim mit 8.700 Teilnehmern geht heute zu Ende


Präsident der DGK: Prof. Dr. Hugo A. Katus, Universitätsklinikum Heidelberg Klinik für Innere Med. III, Kardiologie, Angiologie u. Pneumologie | Foto: DGK/Thomas Hauss


Deutscher Kardiologen-Kongress in Mannheim: „Kardiologie 2018 – von der Grundlagenforschung zur Hochleistungsmedizin“ – mit 8.700 Teilnehmern wurde der Besucher-Rekord vom Vorjahr gehalten.

55 wissenschaftliche Sitzungen, 1.084 angenommene Abstracts (von 1.422 eingereichten) und mit 8.700 Teilnehmern ein Halten des Besucher-Rekordwertes vom Vorjahr: So präsentiert sich in Zahlen gegossen die Bilanz der 84. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, die heute in Mannheim zu Ende gegangen ist. Vom 4. bis 7. April 2018 wurden aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse aus allen Bereichen der Herzmedizin diskutiert. „Kardiologie 2018 – von der Grundlagenforschung zur Hochleistungsmedizin“ war das Motto der hochkarätigen Tagung. „Die 84. Jahrestagung der DGK in Mannheim 91 Jahre nach Gründung unserer medizinischen Fachgesellschaft bestätigte einmal mehr die Rolle dieses Kongresses als eines der maßgeblichen Foren zur wissenschaftlichen Diskussion aktueller Themen der Herzmedizin in Europa“, bilanzierte DGK-Präsident Prof. Dr. Hugo Katus (Heidelberg).

„Herz-Kreislauferkrankungen können besser behandelt werden denn je. Um weitere Fortschritte zu erreichen, muss allerdings die Grundlagenforschung wieder ganz großgeschrieben werden“, so Tagungspräsident Prof. Dr. Thomas Eschenhagen (Hamburg) und Vorstandssprecher des DZHK. „Das Motto der Jahrestagung ‚Kardiologie 2018 – von der Grundlagenforschung zur Hochleistungsmedizin‘ spiegelte dann auch die Band-breite der modernen Kardiologie ebenso wider wie das Spannungsfeld zwischen den wissenschaftlichen Wurzeln der Gesellschaft und den Anforderungen einer optimalen Patientenversorgung und ökonomischen Leistungsfähigkeit.“

Schwerpunktthemen waren dieses Jahr wissenschaftliche Erkenntnisse mit translationalem Potential, etwa zu nichtkodierenden RNAs und zu der revolutionären Technik der Genomeditierung mit CRISPR/ Cas9, die zunehmende Rolle von „Big Data“ in der Forschung und individualisierten Krankenversorgung, Therapie- und Diagnostikkonzepte in der Entwicklung, seltene Erkrankungen als Beispiel für eine personalisierte Kardiologie und Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen in den großen Themenbereichen der Kardiologie: Akutes Koronarsyndrom, Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankungen und Vorhofflimmern. Und schließlich wurden moderne, interdisziplinäre Versorgungskonzepte in der Kardiologie beleuchtet.

„Die DGK engagiert sich auch sehr stark in der Förderung des kardiologischen Nachwuchses und unterstützt unter anderem die ‚Young DGK‘, was sich auch im Programm unserer 84. Jahrestagung manifestierte“, so DGK-Präsident Prof. Katus. Die Young DGK hatte in Mannheim erstmals ihren eigenen Info-Stand, organisierte „Meet The Expert“-Veranstaltungen sowie eine interaktive Diskussionsrunde über das Thema Vereinbarkeit von Klinik und Forschung, und konnten Ko-Vorsitze bei Poster-Präsentationen übernehmen

Quelle: Pressemitteilung DGK