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Jede Minute zählt - Woche der Widerbelebung


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Wie aus dem Nichts kann Menschen ein plötzlicher Herz- Kreislaufstillstand ereilen. Bis professionelle Retter eintreten, zählt jede Minute. Wie wichtig Ersthelfer sind und wie sie sich verhalten sollten, darauf möchte die „Woche der Wiederbelebung“ (18.-23. September 2017) aufmerksam machen.

Unsere Partnereinrichtungen und Kooperationspartner geben Hinweise für Ersthelfer und sind auch in der Erforschung des plötzlichen Herztods aktiv. Wir haben eine kurze Übersicht für Sie zusammengestellt:

Wiederbeleben - aber richtig
Deutsche Herzstiftung
Von den rund 70.000 Menschen, die jedes Jahr in Deutschland einen plötzlichen Herzstillstand erleiden, sterben etwa 65.000, weil Ersthelfer, meist medizinische Laien, nur unzureichend reanimieren oder aus Angst vor Fehlern gar nichts machen. Die Herzstiftung erklärt, wie es geht.
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Umfrage zur Widerbelebung – Kenntnisse sind lückenhaft
Asklepios Kliniken Hamburg GmbH
Eine Asklepios-Umfrage zur Woche der Wiederbelebung zeigt: Die Bereitschaft zur Hilfe ist groß, aber die Kenntnisse sind lückenhaft. Die Teilnahme am Erste-Hilfe-Kurs liegt bei der Hälfte von 1.000 Befragten mindestens zehn Jahre zurück. Zwei Drittel befürworten Lebensretter-Apps – kennen sie aber nicht.
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1.000 Wiederbeleber auf dem Marktplatz erwartet
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Im Ernstfall gilt der rettende Dreiklang „Prüfen, Rufen. Drücken.“ Zunächst muss geprüft werden, ob der Betroffene noch ansprechbar ist und atmet. In einem zweiten Schritt muss der Notruf, die 112 gewählt werden. Bis zum Eintreffen des Rettungswagens muss eine Herzdruckmassage vorgenommen werden. 1.000 Teilnehmer üben dies am 23. September, um 11 Uhr auf dem Marktplatz von Greifswald.
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Plötzlicher Herztod erforscht – ein Drittel ist jünger als 65 Jahre
Ludwig-Maximilians Universität München
DZHK-Forscher haben in einer Region in Niedersachsen erstmals systematisch erfasst, wie viele Menschen am plötzlichen Herztod sterben. Demnach ereilt dieses Schicksal 81 von 100.000 Menschen pro Jahr, 39 Prozent davon im erwerbsfähigen Alter.
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