CTSN-TVR-DZHK14


Evaluating the benefit of concurrent tricuspid valve repair during mitral surgery (CTSN-TVR-DZHK14)

Durch eine Insuffizienz der Mitralklappe in der linken Herzhälfte kann auch die Trikuspidalklappe im rechten Herzen geschädigt werden. Die Leitlinien besagen, dass bei der Operation zur Korrektur oder dem Ersatz der Mitralklappe eine hochgradig insuffiziente Trikuspidalklappe mitbehandelt werden sollte.

Bei einer leicht oder mittelgradig beeinträchtigten Trikuspidalklappe ist es jedoch umstritten, ob ein kombinierter Eingriff erfolgen sollte. Auch weil dazu bisher keine belastbaren Daten vorliegen, herrscht noch immer Dissens unter den Experten.

Diese Studie soll klären, ob es von Vorteil ist, beide Klappen gleichzeitig zu operieren, auch wenn die rechte Herzklappe noch nicht sehr undicht ist. Damit könnten dann auch die Leitlinien für diese Patientengruppe präzisiert werden.

Die Studie „CTSN-TVR—DZHK14“ wird vom DZHK gemeinsam mit dem US-amerikanischen „Cardiothoracic Surgical Trials Network (CTSN)“ durchgeführt. Geleitet wird sie auf deutscher Seite von Prof. Dr. med. Volkmar Falk, Ärztlicher Direktor des Deutschen Herzzentrums Berlin und Direktor der Klinik für Kardiovaskuläre Chirurgie an der Charité - Universitätsmedizin Berlin. 400 Patienten sollen eingeschlossen werden. In Deutschland beteiligen sich insgesamt 16 Zentren an der Studie, 9 davon sind DZHK-Zentren. In den USA und Kanada sind es 20 Zentren.

Leitende Wissenschaftler
Volkmar Falk (Berlin); Annetine C. Gelijns (Icahn School of Medicine at Mount Sinai, NY, USA)

Medizinische Einrichtung
Deutsches Herzzentrum Berlin (DHZB) / Icahn School of Medicine at Mount Sinai

Stichwörter
Trikuspidalinsuffizienz, Mitralklappenchirurgie, Trikuspidalklappenannuloplastie, degenerative Mitralklappeninsuffizienz

Rekrutierungsbeginn
06/2017

Probanden (geplant)
76 (Deutschland)

Probanden (rekrutiert)
76 (abgeschlossen)

ClinicalTrials.gov

Kategorie
Leitlinien-relevante Studie

Status
DZHK-Studie

Operativer Kontakt:
Studienzentrale - Frau Dr. Sabine Hübler
(sHuebler@DHZB.de)