TORCH-DZHK1


Translational registry for cardiomyopathies (TORCH)

Es sollen die Daten von 2.300 Patienten mit Herzmuskelschädigung (Kardiomyopathie) erfasst werden, deren Erkrankung nicht auf einen Herzinfarkt, also eine Gefäßverengung, zurückgeht. Vielmehr sollen Patienten eingeschlossen werden, deren Herzmuskel aus anderen Gründen gelitten hat, etwa auf Grund von genetischer Veranlagung oder von Entzündungsprozessen. Es gibt sehr viele verschiedene Ursachen und klinische Ausprägungen für Herzmuskelerkrankungen. Die Forscher wollen die Patienten deshalb sorgfältig klinisch untersuchen und auch mittels Herzmuskelbiopsie Gewebe entnehmen.

Durch die Auswertung von Patientendaten und biologischem Material von vielen Patienten und über einen langen Zeitraum hoffen die Forscher, in diesem weltweit einmaligen Register neue Hinweise für die verschiedenen Krankheitsursachen zu finden. Daraus können eine frühere und präzisere Diagnostik von Herzmuskelerkrankungen und verbesserte Therapien resultieren.

Hier finden Sie alle Publikationen der TORCH-DZHK1 Studie.

Leitende Wissenschaftler
Hugo Katus (Heidelberg), Wolfgang Hoffmann (Greifswald)

Medizinische Einrichtung
Universitätsklinikum Heidelberg, Universitätsmedizin Greifswald

Stichwörter
erbliche Kardiomyopathie, inflammatorische Kardiomyopathie, akute Herzmuskelentzündung

Rekrutierungsbeginn
12/2014

Probanden (geplant)
2300

Probanden (rekrutiert)
2300 (abgeschlossen)

ClinicalTrials.gov

Kategorie
Register

Status
DZHK-Studie

Operativer Kontakt:
Studienzentrale - Herr Dr. Farbod Sedaghat-Hamedani
(Torch.Register@med.uni-heidelberg.de)