TransitionCHF-DZHK2


Systolic dysfunction to congestive heart failure cohort study (TransitionCHF-DZHK2)

Die Kohorte geht der Frage nach, wodurch sich vorhersagen lässt, wann eine eingeschränkte Herzleistung ohne Symptome in eine manifeste Erkrankung übergeht. Bei vielen Patienten wird bei Routineuntersuchungen eine eingeschränkte Herzleistung festgestellt, ohne dass die Patienten die typischen Beschwerden wie Leistungsminderung oder Kurzatmigkeit aufweisen. Ursachen dieser „noch versteckten Herzschwäche“ können Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Herzmuskelerkrankungen sein. Rund 1.500 solcher Patienten sollen an den DZHK-Standorten und weiteren Kliniken untersucht und über mindestens 5 Jahre betreut werden.

Es sollen Marker im Blut, Befunde von Bildgebungsverfahren und genetische Profile in Beziehung zu Gesundheitszustand und zur Entwicklung von klinischen Symptomen der Patienten gesetzt werden. Die sich daraus ergebenden Muster und Gesetzmäßigkeiten könnten in Zukunft helfen, das Auftreten von Symptomen bei einer Herzschwäche vorhersagen zu können und therapeutisch der Entwicklung von Symptomen gegenzusteuern. Dies ist umso wichtiger, da eine Herzschwäche in der Regel schubweise verläuft und die Mediziner eine Verschlechterung bislang nicht verhindern können.

Leitende Wissenschaftler
Gerd Hasenfuß, Rolf Wachter, Frank Edelmann (Göttingen)

Medizinische Einrichtung
Universitätsmedizin Göttingen

Stichwörter
Herzinsuffizienz, asymptomatische systolische Dysfunktion

Rekrutierungsbeginn
12/2014

Probanden (geplant)
1000

Probanden (rekrutiert)
660

ClinicalTrials.gov

Kategorie
Kohorte

Status
DZHK-Studie

Operativer Kontakt
Studienzentrale - Frau Dr. rer. nat. Annika Graß
(annika.grass@med.uni-goettingen.de)