CABA-HFpEF-DZHK27


Studieninformation
CABA-HFpEF-DZHK27

Rekrutierungsstatus

Rekrutierung geplant

Probanden

0

1548

Kategorie

Leitlinien-relevante Studie

Studienwebsite

https://caba-hfpef.dzhk.de/

Operativer Kontakt
Herr Dr. Abdul Shokor Parwani
abdul.parwani@charite.de

Catheter-based ablation of atrial fibrillation vs. conventional treatment in patients with heart failure with preserved ejection fraction (CABA-HFpEF-DZHK27)

Patienten mit einer Herzschwäche haben oft auch Vorhofflimmern. Ihr Herz schlägt dann unregelmäßig und oft zu schnell, wodurch sich die Herzschwäche weiter verschlechtert – Betroffene müssen häufig ins Krankenhaus. Die vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung geförderte CABA-HFpEF-DZHK27-Studie untersucht, ob eine Katheterablation den Zustand der Patienten verbessert und damit Sterblichkeit, Schlaganfälle und Krankenhausaufenthalte verringern kann.

Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland haben eine Herzschwäche, über eine Million dieser Patienten leiden in diesem Zusammenhang zusätzlich an Vorhofflimmern. Häufig tritt das Vorhofflimmern zunächst anfallsweise auf. Erkannt und behandelt werden sollte die Erkrankung in jedem Fall, da sie sich sonst verstetigt und auch das Risiko für einen Schlaganfall erhöht.

Früher nahm man an, dass Vorhofflimmern eine Herzschwäche auslösen kann, eine sogenannte Tachykardiomyopathie. Heute weiß man, dass auch der umgekehrte Fall eintreten kann, nämlich, dass die Herzschwäche das Vorhofflimmern auslöst. Der dann auftretende, oftmals schnelle und unregelmäßige Herzschlag verschlechtert wiederum die Herzschwäche – ein Teufelskreis setzt ein. Um dieser gefährlichen Kombination aus Herzschwäche und Vorhofflimmern zu begegnen, untersuchen DZHK-Wissenschaftler in der Studie CABA-HFpEF-DZHK27, ob eine Behandlung von Vorhofflimmern durch die sogenannte Katheterablation Herzschwäche-Patienten hilft und sich positiv auf deren Gesundheitszustand und Prognose auswirkt. Die Studie fokussiert sich auf Herzschwäche-Patienten mit einer erhaltenen oder nur leicht reduzierten Auswurfleistung (Heart Failure with Preseverd Ejection Fraction, HFpEF, und Heart Failure with mildly reduced Ejection Fraction, HFmrEF).

Vorhofflimmern lässt sich entweder medikamentös oder mit einer Katheterablation behandeln. Dabei wird über einen Ablationskatheter gezielt das Herzgewebe, das den Rhythmus durcheinanderbringt, verödet. Kleinere Beobachtungsstudien zeigten bereits, dass durch eine Katheterablation bei Herzschwäche-Patienten mit Vorhofflimmern bessere Ergebnisse erzielt werden als durch die medikamentöse Behandlung: Die Lebensqualität steigt, die Patienten werden wieder leistungsfähiger und müssen seltener ins Krankenhaus.

CABA-HFpEF-DZHK27 ist nun die erste große, multizentrische Studie, die diesen Zusammenhang untersucht. Europaweit beteiligen sich 60 Zentren, 1.548 Patienten mit vorgegebenen Ein- und Ausschlusskriterien sollen über die Zentren teilnehmen. Die Studie ist auf fünf Jahre angelegt.

Publikationen

Es liegen noch keine Publikationen vor.

Leitende Wissenschaftler

Dr. med. Abdul-Shokor Parwani
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Univ. Prof. Dr. med. Burkert Pieske
Charité - Universitätsmedizin Berlin und Deutsches Herzzentrum Berlin (DHZB)

Pressemeldungen und News

Bessere Therapie für Patienten mit Herzschwäche und Vorhofflimmern (Studie CABA-HFPEF-DZHK27)

Patienten mit einer Herzschwäche haben oft auch Vorhofflimmern. Ihr Herz schlägt dann unregelmäßig...

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