Förderlinien

Späte präklinische Projekte (High Risk High Volume Late Translational)

Ziel dieser Förderlinie ist es, die translationale Lücke zu schließen, also die Übersetzung von Ergebnisse aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung zu fördern. Wenn der proof of concept vorliegt, können Wissenschaftler Mittel beantragen, um ihr therapeutisches oder diagnostisches Prinzip in Richtung der klinische Anwendung zu entwickeln („first in man“ oder „first in patient“). Diese spättranslationalen Projekte sind ein wichtiger Baustein der DZHK-Strategie.

Förderrichtlinie HRHV (nur intern)

Kooperationen mit Shared Expertise

Die Kooperationen mittels Shared Expertise sind ein hervorragendes Mittel, um konkrete experimentelle Hochrisiko-Projekte zu ermöglichen und dadurch auch die Zusammenarbeit zwischen den Partnerstandorten zu intensivieren. Ausgezeichnete wissenschaftliche Fähigkeiten, Fachkenntnisse und Infrastrukturen eines DZHK-Partners werden DZHK-Partnern an anderen Standorten in einer transparenten Weise unkompliziert zur Verfügung gestellt (siehe auch Shared Expertise). Typische Shared Expertise sind Tiermodelle, Vektor und OMICS-Technologien sowie stammzellbasierte Modelle von humanen Erkrankungen. Das DZHK wollen durch die Förderung von Shared Expertise vermeiden, dass mit DZHK-Mitteln Infrastrukturen angeschafft oder aufgebaut werden, die an anderen DZHK-Einrichtungen schon existieren. Außerdem sollen diese eher kleinen bilateralen Projekte die frühe Translation von experimentellen Hypothesen fördern.

Projekte mit Shared Expertise 2014

Förderrichtlinie Kooperationen mit Shared Expertise (nur intern)

Am Zebrafisch-Modell gewinnen Forscher wichtige Erkenntnisse über Erkrankungen des Herzens.

Kooperationen mit externen Partnern

Das DZHK fördert kleine präklinische Forschungsprojekte auch als Kooperation mit externen Partnern. Das hat den Vorteil, dass die gesamte Expertise der Herz-Kreislauf-Forschung in Deutschland von Mitgliedern des DZHK genutzt werden kann und dass das DZHK externe Partner in die DZHK-Forschung einbezieht. Als externe Partner gelten Universitäten, Universitätskliniken und außeruniversitären Institute, die NICHT Mitgliedseinrichtung im DZHK sind.

Förderrichtlinie Kooperationen mit externen Partnern (nur intern)

Industriekooperationen

Die Überführung von neuen Diagnose- oder Therapieprinzipien in die klinische Praxis gelingt häufig nur mit Unterstützung von Industriepartnern. Für die Suche nach geeigneten Wirkstoffen mittels Hochdurchsatz-Screening oder die Optimierung von Zielstrukturen bis hin zu klinischen Studien haben Pharmaindustrie und Biotechnologie-Unternehmen einzigartige Voraussetzungen und Kompetenzen. Das DZHK hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, strategische Partnerschaften mit Industriepartnern einzugehen.

Das DZHK ist in konkreten Verhandlungen mit einem Industriepartner, ist aber darüber hinaus auch interessiert, mit weiteren Partnern zusammen zu arbeiten. Insbesondere Fragen des intellektuellen Eigentums (IP) müssen bei solchen Kooperationen sorgfältig verhandelt und geregelt werden.