Study of Health in Pomerania
SHIP („Study of Health in Pomerania“) ist ein bevölkerungsbasiertes Projekt im Nordosten Deutschlands. Ziel der Studien ist es, die Prävalenz und Inzidenz von gängigen Risikofaktoren und Krankheiten zu untersuchen, sowie die komplexen Beziehungen zwischen Risikofaktoren, subklinischen Abnormalitäten und manifesten Krankheiten zu erforschen. Derzeit wurden über 15.000 Personen zu einer ausführlichen medizinischen Untersuchung eingeladen. Nach 5, 11, 16 und 21 Jahren wurden die Teilnehmenden zu Folgeuntersuchungen eingeladen.
Durch diese umfassenden Untersuchungen können die Forscher*innen detaillierte Einblicke in die Gesundheitslandschaft der Region gewinnen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes sowie Sucht und Risikoverhalten gelegt. Die verschiedenen Folgeuntersuchungen ermöglichen es, sowohl kurzfristige als auch langfristige Gesundheitsverläufe zu dokumentieren und Veränderungen über die Zeit hinweg genau zu verfolgen. Dies ist von entscheidender Bedeutung, um nicht nur die aktuellen Prävalenzen von Krankheiten zu verstehen, sondern auch um potenzielle Entwicklungen und Trends zur Prävention frühzeitig zu erkennen.
Die Langzeitperspektive von SHIP trägt dazu bei, präzise Risikofaktoren für bestimmte Krankheiten zu identifizieren und präventive Maßnahmen gezielt zu entwickeln. Darüber hinaus werden wichtige Erkenntnisse über den Einfluss von Umweltfaktoren, Lebensstilgewohnheiten und genetischen Prädispositionen auf die Gesundheit geliefert. Diese ganzheitliche Herangehensweise ist von unschätzbarem Wert für die Gesundheitsversorgung und die Entwicklung effektiver Public-Health-Strategien in der Region und darüber hinaus.
- Region
- Nordosten Deutschlands
- Beginn
- 1997
- Aktuelle Patientenzahl
- 15000
- Studienwebsite
- https://www2.medizin.uni-greifswald.de/cm/fv/ship.html _blank
- Kontakt
Verantwortliche Stelle:
Universität Greifswald