Über die Präklinische Forschung

Präklinische Forschung im weitesten Sinne sind alle Forschungsarbeiten, welche der klinischen Forschung vorgelagert sind. Mit präklinischer Forschung wird neues Wissen generiert. Dieses kann zu einem besseren Verständnis von Mechanismen beitragen, die Erkrankungen zugrunde liegen.

Präklinische Forschung bildet die Grundlage für die angewandte oder translationale Forschung, die eine Brücke zwischen der Grundlagenforschung und der ersten klinischen Erprobung schlägt. Diese Phase bildet allgemein eine Schwachstelle in der Translationskette. Gründungsauftrag der Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung und also auch des DZHK ist, Grundlagenforschung und klinische Forschung zu verbinden, um diese translationale Lücke zu schließen.

Das DZHK vergibt Mittel für die präklinische Forschung im Wettbewerb, damit  die besten Ideen zum Zuge kommen. Für diese Projekte aus drei Förderlinien stehen jährlich rund 6 Millionen Euro zur Verfügung.


Das DZHK ist eines von sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG), die bereits in vielen Bereichen zusammenarbeiten. So unterstützt das Expertisenzentrum für Medizinalchemie Forschende der DZG bei der Suche und Optimierung niedermolekularer Wirkstoffe.

DZG-Expertisenzentrum für Medizinalchemie

Der Weg von einem Molekül, das sich in der Grundlagenforschung als vielversprechendes Mittel gegen eine Krankheit herauskristallisiert, bis hin zu einem fertigen Medikament, kann schwierig sein.

Die Medizinalchemiker des DZG-Expertisenzentrum für Medizinalchemie (Expert Center for Medicinal Chemistry) unterstützen DZG-Wissenschaftler aus der biomedizinischen Forschung dabei, ihre Idee für ein Medikament besser und schneller umzusetzen.