Präzisionsmedizin bei Kardiomyopathien

Von genetischen Veränderungen bis zu erworbenen Schäden: Kardiomyopathien treten in sehr unterschiedlichen Formen auf. Das DZHK erforscht, wie man sie besser versteht und daraus neue, gezielte Therapien entwickeln kann.

Warum dieser Bereich wichtig ist

Kardiomyopathien zählen zu den häufigsten Ursachen für Herzschwäche und Rhythmusstörungen. Ihre Vielfalt erschwert eine eindeutige Diagnose und die Auswahl der passenden Behandlung. Für viele Betroffene führt das zu späten Diagnosen oder zu Therapien, die nicht optimal wirken.

Unser Forschungsansatz

Wir untersuchen genetische, molekulare und funktionelle Grundlagen von Kardiomyopathien. Moderne Bildgebung, Biomarker und große Patientenkohorten helfen, Untergruppen präziser zu beschreiben und Krankheitsverläufe besser vorherzusagen. So entsteht eine Medizin, die stärker auf einzelne Patient:innen zugeschnitten ist. 

Ein Schwerpunkt liegt auf der engen Verzahnung von Labor und Klinik. Hypothesen aus der Grundlagenforschung werden zeitnah in klinischen Studien geprüft. Dadurch lassen sich neue Mechanismen und Therapieansätze schneller auf ihren Nutzen für die Versorgung testen. 

Sprecher:innen

  • Benjamin Meder, Heidelberg/Mannheim (1. Sprecher)
  • Daniela Panáková, Nord (Sprecherin Basic Science)
  • Stephan von Haehling, Niedersachsen (Sprecher Clinical Science)

Sie forschen im DZHK und möchten sich mit dem Fokusbereich vernetzen? Schreiben Sie an:

focusareas@dzhk.de 

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