Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion
Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) ist eine der häufigsten Formen der Herzschwäche, betrifft vor allem ältere Menschen – und bisher gibt es kaum wirksame Therapien. Das DZHK erforscht Ursachen und Verläufe, verbessert die Diagnose und entwickelt neue Ansätze für gezieltere Behandlungen.
Warum dieser Bereich wichtig ist
Viele Patient:innen mit Herzschwäche haben eine erhaltene Auswurffraktion. Die Symptome sind unspezifisch, Komorbiditäten wie Hypertonie, Adipositas oder Diabetes überlagern das Bild. Standardtherapien greifen nur begrenzt. Eine präzisere Einordnung ist nötig, damit Betroffene früher erkannt und passender behandelt werden.
Unser Forschungsansatz
Wir charakterisieren HFpEF systematisch über klinische Daten, Bildgebung, Biomarker und digitale Messverfahren. Dadurch lassen sich Patientengruppen besser unterscheiden und Risikoverläufe abschätzen. Die Ergebnisse fließen in Entscheidungshilfen ein, die Diagnose und Therapieplanung unterstützen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von Mechanismen und Klinik. Erkenntnisse zu Gefäßfunktion, myokardialer Steifigkeit, Entzündung und Stoffwechsel werden in Studien geprüft. So können zielgerichtete Strategien entwickelt und auf ihren Nutzen für die Versorgung getestet werden.
Sprecher:innen
- Gabriele Schiattarella, Berlin
- Eike Nagel, RheinMain
- Sandy Engelhardt, Heidelberg/Mannheim
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