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Stefanie Dimmeler neue Vorstandssprecherin des DZHK


Im Dezember 2020 tritt Prof. Stefanie Dimmeler die Nachfolge von Prof. Thomas Eschenhagen als Vorstandssprecherin des DZHK an.


Die Mitglieder des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. (DZHK) haben Prof. Stefanie Dimmeler zur Vorstandssprecherin gewählt. Sie tritt das Amt im Dezember 2020 an. Dimmeler ist Direktorin des Instituts für Kardiovaskuläre Regeneration im Zentrum für Molekulare Medizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und stellvertretende Standortsprecherin des DZHK-Standortes RheinMain. Sie übernimmt die Position des Vorsitzes von Professor Thomas Eschenhagen, der sich Ende 2020 nach neun Jahren aus dem Vorstand verabschieden wird.

In ihrer dreijährigen Amtszeit möchte Dimmeler insbesondere die Zusammenarbeit der Standorte intensivieren. „Kooperation ist schon jetzt unsere Stärke. Dies zeigt sich insbesondere in der aktuellen COVID-19-Krise, wo verschiedene Experten innerhalb des DZHK in Zusammenarbeit mit den anderen Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung gemeinsam an Lösungen arbeiten. Mir kommt es darauf an, dass wir diese Stärke weiter ausbauen und fokussiert einsetzen. Dazu gehört auch, dass wir uns noch stärker öffnen für nationale und internationale Partnerschaften.“

Unterstützt wird die designierte Vorstandssprecherin vom stellvertretenden Vorstandssprecher Prof. Steffen Massberg vom Klinikum der Universität München/Klinikum Großhadern und von Prof. Thomas Sommer vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), die beide für eine neue Amtszeit wiedergewählt wurden.

Stefanie Dimmeler ist seit 2001 Universitätsprofessorin an der Universität Frankfurt. Im Jahr 2008 übernahm sie die Leitung des Instituts für Kardiovaskuläre Regeneration am dortigen Zentrum für Molekulare Medizin. Die studierte Biologin und Biochemikerin arbeitet auf dem Gebiet der molekularen Kardiologie. Sie erforscht Herz-Kreislauferkrankungen und entwickelt neue Therapieansätze zur Verbesserung der kardiovaskuläre Regeneration nach Herzinfarkt. Im Jahr 2005 erhielt sie den renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von 2008 bis 2012 gehörte sie dem Deutschen Ethikrat als Mitglied an. Seit 2017 ist sie Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften.
Im DZHK ist sie seit der Gründung im Jahr 2011 in verschiedenen Funktionen und Gremien aktiv. Sie ist Principle Investigator und als stellvertretende Sprecherin des DZHK-Standorts RheinMain Mitglied des Research Coordinating Committee (RCC), das für die wissenschaftliche Strategie des DZHK verantwortlich ist.