SMASH Spleißmodulation zur Unterdrückung von HFpEF

Gezielte Hemmung des Titin-Spleißfaktors RBM20 mit Antisense-Oligonukleotiden (ASOs) bietet neue Ansätze zur Behandlung von Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) und wird in präklinischen Studien weiterentwickelt.

SMASH Spleißmodulation zur Unterdrückung von HFpEF

Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) betrifft über 50 % aller Herzinsuffizienzpatienten und nimmt in unserer alternden Gesellschaft zu. Ein zentraler Faktor ist die Titin-basierte Steifigkeit, die die diastolische Herzfüllung beeinflusst. Unsere Forschung zeigte, dass die gezielte Hemmung des Titin-Spleißfaktors RBM20 mit Antisense-Oligonukleotiden (ASOs) die diastolische Funktion verbessert, die Herzfüllung anpasst und die Herzgröße normalisiert.

Wir entwickelten ASOs für Maus- und menschliche Modelle und optimieren nun deren gezielte Abgabe ins Herz, um Wirkung und Sicherheit zu verbessern. Diese Ansätze testen wir an Tiermodellen, menschlichen iPSC-Kardiomyozyten und künstlichem Herzgewebe. Präklinische Studien im Göttinger Minischwein bereiten den Weg für klinische Studien in Zusammenarbeit mit dem DZHK und unseren Partnern.

Projektlaufzeit
2025 - 2029
Budget
€ 664.705
Indikation
Herzschwäche
Therapeutisches Prinzip
Arzneimittel
Principal Investigator
Michael Gotthardt, Max Delbrück Center for Molecular Medicine in the Helmholtz Association; Alessio Alogna, Deutsches Herzzentrum der Charité