Herz-Hirn-Interaktion

Herz und Gehirn sind eng miteinander verbunden. Der Fokusbereich untersucht, wie Störungen in einem Organ das andere beeinflussen – und wie dieses Wissen dazu beiträgt, Erkrankungen besser zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln.

Warum dieser Bereich wichtig ist

Ein Schlaganfall kann Herzprobleme nach sich ziehen, eine Herzschwäche wiederum das Risiko für kognitive Störungen erhöhen. Solche Wechselwirkungen sind häufig, werden aber in Diagnostik und Therapie bisher oft zu wenig berücksichtigt. Für die Betroffenen bedeutet das ein höheres Risiko für Folgeerkrankungen und eine schlechtere Prognose.

Unser Forschungsansatz

Wir erforschen die biologischen und klinischen Mechanismen, die Herz und Gehirn miteinander verknüpfen. Dazu zählen Veränderungen in Durchblutung, Stoffwechsel, Entzündung und Nervensteuerung. Durch die Kombination von Bildgebung, Biomarkern und klinischen Daten lassen sich Risikokonstellationen besser erkennen.

Darauf aufbauend entwickeln wir Verfahren zur frühzeitigen Diagnose und prüfen präventive sowie therapeutische Strategien. Ziel ist es, das Risiko für Folgeerkrankungen zu senken und die Versorgung von Patient:innen mit Herz- und Hirnerkrankungen nachhaltig zu verbessern.

Sprecher:innen

  • Matthias Endres, Berlin
  • Julian Wagner, RheinMain
  • Constanze Schmidt, Niedersachsen (1. Sprecherin)

Sie forschen im DZHK oder extern und möchten sich mit dem Fokusbereich vernetzen? Schreiben Sie an:

focusareas@dzhk.de