Kardiovaskuläres Altern
Mit zunehmendem Alter verändern sich Herz und Gefäße tiefgreifend. Der Fokusbereich untersucht diese Prozesse, identifiziert Risikofaktoren und entwickelt Strategien, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen oder ihr Fortschreiten zu verzögern.
Warum dieser Bereich wichtig ist
Alter ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Veränderungen an Herzmuskel, Gefäßwänden und Blut bilden die Grundlage für Herzschwäche, Rhythmusstörungen oder Gefäßverkalkung. Da die Bevölkerung immer älter wird, steigt auch die Zahl der Betroffenen. Es besteht daher ein dringender Bedarf an Konzepten, die Alternsprozesse im Herz-Kreislauf-System besser verstehen und therapeutisch beeinflussen.
Unser Forschungsansatz
Wir analysieren molekulare und zelluläre Veränderungen, die im Zuge des Alterns auftreten, und untersuchen, wie sie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Dabei kommen modernste Methoden der Bildgebung, Genom- und Zellforschung zum Einsatz. Ziel ist es, Mechanismen zu identifizieren, die sich für präventive oder therapeutische Ansätze nutzen lassen.
Darüber hinaus entwickeln wir Biomarker, die frühe Anzeichen von kardiovaskulärem Altern sichtbar machen. Solche Marker können helfen, Risikopatient:innen rechtzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln. Parallel prüfen wir neue Interventionen – von anti-entzündlichen Ansätzen bis zu innovativen Implantaten –, die die Funktion von Herz und Gefäßen im Alter erhalten sollen.
Sprecher:innen
- Christiane Ott, Berlin
- Christina Magnussen, Nord (1. Sprecherin)
- Guillermo Luxán, RheinMain
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