Engineered heart muscle allografts for heart repair in primates and humans (Nature)

DZHK-Autor:innen: Ahmad-Fawad Jebran, Tim Seidler, Malte Tiburcy, Maria Daskalaki, Ingo Kutschka, Buntaro Fujita, Stephan Ensminger, Felix Bremmer, Amir Moussavi, Sophie Mißbach, Charis Drummer, Hassina Baraki, Susann Boretius, Christopher Hasenauer, Johannes Kowallick, Christian O. Ritter, Joachim Lotz, Michael Didié, Mathias Mietsch, Tim Meyer, George Kensah, Dennis Krüger, Md Sadman Sakib, Lalit Kaurani, Andre Fischer, Ralf Dressel, Ignacio Rodriguez-Polo, Michael Stauske, Sebastian Diecke, Kerstin Maetz-Rensing, Eva Gruber-Dujardin, Martina Bleyer, Beatrix Petersen, Christian Roos, Liye Zhang, Lutz Walter, Gökhan Yigit, Bernd Wollnik, Elif Levent, Philipp Ströbel, Tobias Legler, Joachim Riggert, Kristian Hellenkamp, Gerd Hasenfuß, Rabea Hinkel, Rüdiger Behr & Wolfram-Hubertus Zimmermann

Diese vielbeachtete Studie untersucht die Möglichkeit, geschädigte Herzen mit aus Stammzellen gezüchteten Herzmuskelzellen zu regenerieren. Dazu wurden im Labor gezüchtete Engineered Heart Muscle (EHM)-Transplantate entwickelt und in Rhesusaffen mit Herzinsuffizienz implantiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die implantierten Zellen langfristig im Gewebe verbleiben, sich funktionell in den Herzmuskel integrieren und dessen Leistungsfähigkeit verbessern. Wichtige Sicherheitsaspekte wie das Risiko für Herzrhythmusstörungen oder unkontrolliertes Zellwachstum wurden überprüft – es traten keine kritischen Nebenwirkungen auf.

Diese Erkenntnisse führten zur Zulassung einer ersten klinischen Studie mit menschlichen Patient:innen. Ein erster behandlungsbedürftiger Patient zeigte eine erfolgreiche Integration der transplantierten Zellen, was die klinische Umsetzbarkeit dieser regenerativen Therapie für Herzinsuffizienz weiter unterstützt.


Link zur Publikation:
Engineered heart muscle allografts for heart repair in primates and humans (Jebran et al., Nature, 2025)