Der katheterbasierte Verschluss des linken Vorhofohrs ist eine Alternative zur oralen Antikoagulation zur Schlaganfallprävention bei Patient:innen mit Vorhofflimmern. Die Wirksamkeit dieser Strategie im Vergleich zu einer ärztlich gesteuerten bestmöglichen medizinischen Therapie bei Patient:innen mit hohem Schlaganfall- und Blutungsrisiko ist bislang unklar.
In der DZHK-finanzierten CLOSURE-AF-DZHK16-Studie wurde gezeigt: Bei Patient:innen mit Vorhofflimmern und hohem Schlaganfall- und Blutungsrisiko war der Verschluss des linken Vorhofohrs im Hinblick auf einen kombinierten Endpunkt aus Schlaganfall, systemischer Embolie, schwerer Blutung oder kardiovaskulärem bzw. ungeklärtem Tod nicht der ärztlich gesteuerten bestmöglichen medizinischen Therapie nicht unterlegen.
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Landmesser U, Skurk C, Kirchhof P, Lewalter T, Hartung J, Rroku A, Pieske B, Brachmann J, Akin I, Jacobshagen C, Meder B, Zeiher A, Anker SD, Thiele H, Blankenberg S, Massberg S, Schunkert H, Frey N, Joost A, Bergmann M, von Bardeleben RS, Friede T, Placzek M, Suling A, Haeusler KG, Endres M, Wegscheider K, Boldt LH, Eitel I; CLOSURE-AF Trial Investigators. Left Atrial Appendage Closure or Medical Therapy in Atrial Fibrillation. N Engl J Med. 2026 Apr 2; doi: 10.1056/NEJMoa2513310
Link zur Pressemitteilung: Individualisierte Therapie bei Vorhofflimmern (Studie CLOSURE-AF-DZHK16)