Die Studie untersucht anhand von Real-World-Daten aus US-amerikanischen Krankenkassen von insgesamt 97.690 Patient:innen, wie Semaglutid und Tirzepatid das Risiko für Krankenhausaufenthalte wegen Herzschwäche oder Tod bei HFpEF mit kardiometabolischen Begleiterkrankungen beeinflussen. In den Analysen begannen 58.333 Patient:innen mit Semaglutid, 11.257 mit Tirzepatid und 28.100 Patient:innen erhielten Sitagliptin als Vergleich. Patient:innen, die Semaglutid oder Tirzepatid einnahmen, zeigten im Vergleich zu Sitagliptin eine deutliche Reduktion des kombinierten Endpunkts aus Herzschwächehospitalisierung oder Tod um über 40%, obwohl ein direkter Vergleich der beiden Wirkstoffe keinen signifikanten Vorteil von Tirzepatid gegenüber Semaglutid ergab.
Link zur Publikation: Semaglutide and Tirzepatide in Patients With Heart Failure With Preserved Ejection Fraction (Krüger et al., JAMA, 2025)
Link zur Nachricht: Neue Adipositas-Medikamente können Herzschwäche-Risiken um über 40 Prozent senken