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Google fördert KI-Projekte von Fabian Theis und eröffnet AI-Center in Berlin

Am 5. März eröffnete Google sein erstes deutsches AI-Center in Berlin. An der Veranstaltung nahmen Vertreter:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teil, darunter Bundesforschungs-ministerin Dorothee Bär, Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sowie Fabian Theis von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM). Im Rahmen der Initiative wurden zwei KI-Forschungsprojekte unter Beteiligung von Fabian Theis, DZHK Principal Investigator, für eine Förderung durch den „AI for Science Fund“ von Google.org ausgewählt. Diese Projekte gehören zu zwölf weltweit geförderten Initiativen und erhalten insgesamt zwei Millionen US-Dollar.

Zwei Frauen und vier Männer in formeller Kleidung lächeln warm in die Kamera.
Prof. Fabian Theis nimmt an der Eröffnung des Google AI Center in Berlin teil. © Lars Huebner/Matthias Wehofsky/Google LLC.

Mit seinem neuen AI-Center schafft Google in Berlin eine Plattform für die Zusammenarbeit im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Ziel ist es, die KI-Forschung und ihre Anwendung in Deutschland zu stärken und internationale Kooperationen auszubauen.
Zur Eröffnung kamen Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Philipp Justus, Leiter von Google Deutschland, stellte das AI-Center sowie Googles Engagement für KI-Innovation in Deutschland vor. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär, Bundesdigitalminister Karsten Wildberger und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner betonten die strategische Bedeutung der künstlichen Intelligenz für Deutschland und Berlin als Innovationsstandort.
Fabian Theis, Leiter des Computational Health Center bei Helmholtz Munich und Professor an der TUM, trug wissenschaftliche Perspektiven bei. Er stellte gemeinsame Forschungsinitiativen von Google und der Wissenschaft vor, darunter KI-Modelle für die medizinische Forschung. Solche Ansätze könnten dazu beitragen, den Krankheitsverlauf zu simulieren oder die Krebsdiagnostik mit Hilfe von KI zu verbessern.

Zwei geförderte KI-Forschungsprojekte im Gesundheitsbereich

Google.org unterstützt mehrere Forschungsprojekte im Gesundheitsbereich, die neue KI-Methoden entwickeln und deren sichere Anwendung in der Medizin voranbringen sollen. Dazu zählen Forschungsarbeiten von Wissenschaftler:innen von Helmholtz Munich und der TUM im Rahmen der relAI-Initiative für zuverlässige künstliche Intelligenz.
Im Projekt „NextGen Health GenAI Benchmarks“ entwickeln Fabian Theis und Prof. Daniel Rückert von der TUM gemeinsam strenge Bewertungsstandards für generative KI im Gesundheitswesen. Diese Benchmarks sollen dazu beitragen, dass KI-basierte Systeme zuverlässig arbeiten und sicher in klinischen Anwendungen eingesetzt werden können.
Bei Helmholtz Munich leitet Fabian Theis außerdem das Projekt „Single Cell Foundation Models“. Dabei nutzen Forschende KI-Methoden, um die Vielfalt einzelner Zellen besser zu verstehen. Ziel ist es, Krankheitsmechanismen präziser zu untersuchen und damit neue Ansätze für Diagnose und Therapie zu ermöglichen.


Quelle: Pressemitteilung Helmholtz-Zentrum München