Die Studie untersucht, wie eine klonale Hämatopoese bei Patientinnen und Patienten mit koronarer Herzkrankheit das Sterberisiko beeinflusst. Dazu wurden Blutproben von über 8600 Personen genetisch analysiert. Menschen mit solchen Mutationen hatten ein deutlich höheres Risiko, innerhalb von drei Jahren zu sterben. Ergänzende Analysen zeigten, dass vor allem TET2-Mutationen Entzündungsprozesse in Makrophagen verstärken und zu weniger stabilen atherosklerotischen Plaques führen. Klonale Hämatopoese wirkt damit nicht nur als Marker, sondern als Mitverursacher für ein Fortschreiten der Herz-Kreislauf-Erkrankung.
Clonal haematopoiesis of indeterminate potential and mortality in coronary artery disease (von Scheidt et al., European Heart Journal 2025)