Die vom DZHK geförderte Studie TRICI-HF-DZHK24 untersuchte, ob die kathetergestützte Trikuspidalklappenrekonstruktion die Behandlungsergebnisse bei Patientinnen und Patienten mit symptomatischer, schwerer Trikuspidalklappeninsuffizienz und erhöhtem Risiko für Herzinsuffizienz-Ereignisse verbessert.
Im Vergleich zur alleinigen medikamentösen Therapie verbesserte die kathetergestützte Rekonstruktion in Kombination mit medikamentöser Therapie nach einem Jahr den kombinierten Endpunkt aus Überleben, Krankenhausaufnahmen wegen Herzinsuffizienz und Lebensqualität. Über drei Jahre war sie zudem mit einem deutlich geringeren Risiko für Tod oder Krankenhausaufnahme wegen Herzinsuffizienz verbunden.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Die kathetergestützte Trikuspidalklappenrekonstruktion kann eine Behandlungsoption sein, die nicht nur die Lebensqualität verbessert, sondern auch das Risiko für Krankenhausaufenthalte und Tod senken kann.
Link zur Publikation:
Hausleiter J, Stocker TJ, Geisler T, et al. Tricuspid-Valve Intervention in Heart Failure. N Engl J Med. 2026;395(14):1363-1373. doi:10.1056/NEJMoa2606934
Link zur Pressemitteilung:
Minimalinvasive Trikuspidalklappen-Reparatur senkt Sterblichkeit und Klinikaufenthalte