Tricuspid-Valve Intervention in Heart Failure (N Engl J Med)

DZHK-Autoren: Jörg Hausleiter, Thomas J. Stocker, Philipp Lurz, Niklas Schofer, Christian Frerker, Johanne Frank, Holger Thiele, Erion Xhepa, David M. Leistner, Tobias Kister, Tobias Ruf, Muhammed Gerçek, Derk Frank, Ingo Eitel, Ralph Stephan von Bardeleben, Daniel Kalbacher, Michael Näbauer, Steffen Massberg

Die vom DZHK geförderte Studie TRICI-HF-DZHK24 untersuchte, ob die kathetergestützte Trikuspidalklappenrekonstruktion die Behandlungsergebnisse bei Patientinnen und Patienten mit symptomatischer, schwerer Trikuspidalklappeninsuffizienz und erhöhtem Risiko für Herzinsuffizienz-Ereignisse verbessert.
Im Vergleich zur alleinigen medikamentösen Therapie verbesserte die kathetergestützte Rekonstruktion in Kombination mit medikamentöser Therapie nach einem Jahr den kombinierten Endpunkt aus Überleben, Krankenhausaufnahmen wegen Herzinsuffizienz und Lebensqualität. Über drei Jahre war sie zudem mit einem deutlich geringeren Risiko für Tod oder Krankenhausaufnahme wegen Herzinsuffizienz verbunden.
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Die kathetergestützte Trikuspidalklappenrekonstruktion kann eine Behandlungsoption sein, die nicht nur die Lebensqualität verbessert, sondern auch das Risiko für Krankenhausaufenthalte und Tod senken kann.


Link zur Publikation:
Hausleiter J, Stocker TJ, Geisler T, et al. Tricuspid-Valve Intervention in Heart Failure. N Engl J Med. 2026;395(14):1363-1373. doi:10.1056/NEJMoa2606934

Link zur Pressemitteilung:
Minimalinvasive Trikuspidalklappen-Reparatur senkt Sterblichkeit und Klinikaufenthalte