Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung

19. Mai 2022

10 Jahre DZG: "Tempomacher in der Gesundheitsforschung"

Vier von sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) feierten mit einem Festakt in Berlin und rund 300 Gästen aus Politik und Wissenschaft ihren zehnten Geburtstag. Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger, die hessische Wissenschaftsministerin Angela Dorn, der Berliner Gesundheitsstaatssekretär Dr. Thomas Götz, die ehemalige Bundesforschungsministerin Annette Schavan, Prof. Christian Drosten sowie BioNTech-Mitbegründerin und -Medizinvorständin Prof. Özlem Türeci gratulierten auf der Veranstaltung und digital.

Zur Pressemitteilung

Von links: Dr. Julia Pagel (DZIF), Prof. Dr. Dirk Busch (DZIF), Prof. Dr. Christian Drosten (DZIF), Dr. Theresa Suckert (DKTK), Gesundheitsstaatssekretär Dr. Thomas Götz, Prof. Dr. Michael Baumann (DKTK), Bundesministerin a.d. Dr. h.c. Annette Schavan, Dr. Djawid Hashemi (DZHK), Prof. Dr. Stefanie Dimmeler (DZHK), Prof. Dr. Werner Seeger (DZL), Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Hrabě de Angelis (DZD), Dr. Sabine Helling-Moegen (DZNE), Meshal Ansari (DZL). | © DZG

29. März 2022

Statement der DZG zur russischen Invasion in der Ukraine

Wir, die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, betrachten den russischen Einmarsch in die Ukraine als Angriff auf elementare Werte von Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung, auf denen Wissenschaftsfreiheit und Kooperationsmöglichkeiten beruhen. Wir sind zutiefst entsetzt über die jüngsten Angriffe auf Zivilisten, Krankenhäuser und Universitäten in der Ukraine. Wir sind solidarisch mit unseren ukrainischen Kolleginnen und Kollegen und ebenso wie mit unseren russischen Kolleginnen und Kollegen.

Gerade im Hinblick auf unsere Mission, neue medizinische Forschungsergebnisse schneller in die Anwendung zu bringen, möchten wir Sie dabei unterstützen, Möglichkeiten zur Tätigkeit in unseren Forschungsbereichen zu finden. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Webseiten oder wenden Sie sich direkt an unsere Geschäftsstellen.

Gemeinsam hoffen wir, dass dieser entsetzliche Krieg bald ein Ende findet.

Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung
 
Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung DKTKdktk@dkfz.de
Deutsches Zentrum für Diabetesforschung DZD, contact(at)dzd-ev.de
Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung DZHK, info(at)dzhk.de
Deutsches Zentrum für Infektionsforschung DZIF, info(at)dzif.de
Deutsches Zentrum für Lungenforschung DZL, contact(at)dzl.de
Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen DZNE, information(at)dzne.de


Über die DZG

Ziel der sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) ist es, besonders häufige Krankheiten -  die Volkskrankheiten - wirksamer zu bekämpfen. Die in den Jahren 2009 bis 2012 auf Initiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufenen Zentren (Wie alles begann) vereinen dazu außeruniversitäre und universitäre Partnereinrichtungen aus ganz Deutschland.

Nach wie vor ist die Zahl der Menschen, die an Volkskrankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel-, Infektions-, Lungen- oder neurodegenerativen Erkrankungen leiden oder neu erkranken, besorgniserregend.

In den DZG arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, damit Forschungsergebnisse schneller in die medizinische Versorgung und damit zu den Patienten kommen.

Die DZG arbeiten von Beginn an eng zusammen, unter anderem in den Bereichen Biobanking, Künstliche Intelligenz, Datenmanagement, Nachwuchsförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Prävention, Globale Gesundheit und Regulatorische Aspekte klinischer Studien.


FORSCHEN FÜR GESUNDHEIT – unter diesem Motto veröffentlichen die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung zweimal im Jahr das SYNERGIE Magazin und berichten über Projekte und Erfolge in der translationalen Forschung.

Das SYNERGIE-Magazin gibt es online Alle Ausgaben
Die gedruckte Ausgabe kann unter info@dzg-magazin.de abonniert werden.


MEDIZINALCHEMIE - Der Weg von einem Molekül, das sich in der Grundlagenforschung als vielversprechendes Mittel gegen eine Krankheit herauskristallisiert, bis hin zu einem fertigen Medikament, kann schwierig sein.

Die Medizinalchemiker des DZG-Expertisenzentrum für Medizinalchemie (Expert Center for Medicinal Chemistry) unterstützen DZG-Wissenschaftler aus der biomedizinischen Forschung dabei, ihre Idee für ein Medikament besser und schneller umzusetzen.