Standort München

Standortsprecher

Prof. Dr. Dr. Stefan Engelhardt
(TU München)

Stellvertretender Standortsprecher

Prof. Dr. Christian Weber
(LMU München)

Standortmanagerin

Dr. Sandra Rauser
(TU München)
Tel.: 089 4140-3265
rauser(at)ipt.med.tum.de


Standort-Sachbearbeiterin:
Sissy Künzel
Tel.: 08941 40 3269
sissy.kuenzel(at)tum.de


Am Münchener Standort des DZHK arbeiten Herz-Kreislauf-Forscher der Technischen Universität München, der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Max-Planck-Instituts für Biochemie und des Helmholtz Zentrums München zusammen, um die Prävention, Diagnostik und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu forcieren. Die Partner können dabei ebenso auf die Erfahrung mit mehr als 20.000 Herzpatienten zurückgreifen, die jährlich in den Münchner Universitätskliniken behandelt werden, wie auch auf die bundesweit einzigartige KORA-Kohorte (groß angelegte Bevölkerungsstudie zur Erforschung häufiger chronischer Krankheiten wie Diabetes, Krebs, Demenz oder Herz-Kreislauf-Krankheiten).

Einen Forschungsschwerpunkt am DZHK-Standort München bildet die Identifikation von Gen- und Umweltfaktoren, die im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Krankheiten stehen. Hier sollen molekulare Marker ermittelt werden, die einerseits für die Krankheit und deren assoziierte Erscheinungsbilder prädisponieren, und andererseits über Lebensgewohnheiten einen Einfluss auf die Krankheitsentstehung und deren Verlauf haben. 

Es sollen zelluläre Mechanismen aufgeklärt werden, die Herz-Kreislauf-Krankheiten zugrunde liegen. Mithilfe von in vitro- und in vivo-Modellen werden die Vorgänge untersucht, die bei Entzündungs- und Umbauprozessen („Remodeling“) im kardiovaskulären System stattfinden. Erkenntnisse darüber ermöglichen ein besseres Verständnis über die Entstehung der koronaren Herzkrankheit.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Entwicklung von innovativen und optimierten Therapieverfahren. Ziele sind, sowohl neue Indikationen für bereits bekannte Arzneimittel zu definieren als auch neue Targets und Wirkstoffe in die klinische Anwendung zu bringen. So wird beispielsweise untersucht, ob microRNAs neue Ansatzpunkte bei der Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen liefern können.